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BIM basierte Bauausbildung (B³AUS)

Digitale Ausstattung (u.a. Robotik-Totalstationen) in Betrieb genommen

Ricardo Skrypschak, Bereichsleiter Ausbildung (l.), Patrik Ringleb, Tief- und Gleisbauausbilder (v.) sowie Klaus Kaiser von Gottlieb Nestle GmbH (m.) und Jens de Groote von Mitteldeutsche Vermessungstechnik Aurich & Hallbauer GmbH (r.) am ÜAZ Holleben

Im Verbundvorhaben „BIM-basierte Bauausbildung“ (B³AUS) erhielten die Partner aus Rostock, Brandenburg a. d. Havel, Mannheim, Hamm, Holleben und Dresden Ende 2021 zahlreiche digitale Ausstattungsgegenstände für die weitere Projektarbeit. Geliefert wurden v. a. Robotik-Totalstationen (RTS) mit Feldcontroller sowie Software zur Nutzung virtueller Messdaten aus einem Bauwerksmodell zum Abstecken oder für Soll-Ist-Vergleiche mit dem erstellten Werkstück. Des Weiteren zogen Laptop-Workstations zur Erstellung, Bearbeitung, Betrachtung und Auswertung von Bauwerksinformationsmodellen, Tablets und Ladewagen in die Werkstätten der Verbundpartner ein. Im Februar folgen noch interaktive Touchscreens.

Die neue Ausstattung soll in den Ausbildungshallen der Bildungszentren zum Einsatz kommen. Besonderes Interesse beim Ausbildungspersonal weckte das intelligente Vermessungssystem RTS bereits bei der Ersteinweisung.

Jetzt heißt es für die Verbundpartner, die neue Ausstattung einzurichten und das Ausbildungspersonal einzubinden, damit die neue Technik sicher und optimal in der überbetrieblichen Ausbildung eingesetzt werden kann.

Seit dem 01.09.2020 sind die überbetrieblichen Bauausbildungszentren aus Rostock, Brandenburg a. d. Havel, Mannheim, Hamm, Holleben und Dresden Partner im Verbundvorhaben. Der Projektverbund wird von Dresden aus geleitet. Gemeinsam wollen die Partner die BIM-Methode in die Bauausbildung übertragen und die Azubis niedrigschwellig mit der zeitgemäßen Arbeitsweise vertraut machen. Dabei kommen digitale Bauwerksmodelle und modernste Vermessungstechnik in den unterschiedlichen Gewerken zum Einsatz. Auch Branchensoftware sowie Tablets und Großbildschirme zum Anzeigen und Auswerten der Modelle werden in den Ausbildungshallen genutzt. Bis 2023 wird für alle Bauhauptberufe erarbeitet, wie die Methode in der Ausbildungspraxis in den überbetrieblichen Ausbildungszentren und im Zusammenspiel mit Ausbildungsbetrieben und Berufsschulzentren einsetzbar ist.

Das Projekt „B3AUS“ wird gefördert im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Sonderprogramm wird durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).